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Mazda im dritten Quartal zurück in der Gewinnzone

  • Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben
  • Positive Marktentwicklung in den USA und China
  • Erfolgreicher Marktstart für den elektrischen MX-30 (kombinierter Stromverbrauch nach NEFZ: 17,3 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km) in Deutschland und Europa

Die Mazda Motor Corporation hat heute die globalen Absatz- und Finanzergebnisse für die ersten drei Quartale des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres bekanntgegeben. Zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2020 hat der japanische Automobilhersteller weltweit 930.000 Fahrzeuge verkauft.

Dabei zeigten die beiden Schlüsselmärkte USA und China kontinuierlich steigende Verkaufszahlen. In beiden Märkten konnte Mazda seinen Absatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um jeweils zwei Prozent auf 211.000 Einheiten (USA) bzw. 178.000 Einheiten (China) steigern.

In den übrigen Regionen wirkte sich die Covid-19-Pandemie weiterhin auf den Fahrzeugabsatz des Unternehmens aus. In Japan gingen die Verkäufe im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 18 Prozent auf 114.000 Einheiten zurück, lagen im dritten Quartal aber auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

In Europa* verzeichnete Mazda in den ersten drei Quartalen 135.000 Fahrzeugverkäufe (- 38 Prozent). Deutschland bleibt für Mazda mit 34.000 Einheiten (- 36 Prozent) der stärkste Einzelmarkt in Europa. Einen erfolgreichen Marktstart feierte das erste rein elektrisch betriebene Fahrzeug der Marke: Der Mazda MX-30 wurde im September 2020 in Europa eingeführt und bis Ende Dezember bereits rund 10.000 Mal verkauft; fast jeder zehnte Mazda Kunde hat sich in diesem Zeitraum für einen MX-30 entschieden. Auch in Deutschland wurde das ursprüngliche Zulassungsziel von 2.500 Einheiten deutlich überschritten: Bis Jahresende kam der Mazda MX-30 hierzulande bereits auf 3.782 Neuzulassungen.

Mit seinem ersten rein elektrischen Fahrzeug schlägt Mazda ein neues Kapitel in der Antriebs- und Nachhaltigkeitsstrategie auf. Bis 2050 will das Unternehmen in allen Bereichen von der Produktion über die Fahrzeuge bis hin zum Vertrieb klimaneutral arbeiten. Die Elektrifizierung spielt in der Multi-Solution-Strategie des Automobilherstellers eine Schlüsselrolle: Bis 2030 werden alle Mazda Neufahrzeuge über einen teilweise oder vollständig elektrifizierten Antrieb verfügen.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres meldet die Mazda Motor Corporation einen Umsatz von 1,9595 Billionen Yen (16,0 Milliarden Euro**). Der Betriebsverlust beläuft sich auf 32,0 Milliarden Yen (262,3 Millionen Euro), der Nettoverlust auf 78,2 Milliarden Yen (641,0 Millionen Euro). Dabei zeigt sich eine positive Entwicklung: Nach den Verlusten in der ersten Jahreshälfte kehrte Mazda im dritten Quartal bei allen Kennzahlen in die Gewinnzone zurück.

Mazda hat daher die Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr nach oben korrigiert und erwartet nun einen Umsatz von 2,90 Billionen Yen (23,6 Milliarden Euro**). Zudem prognostiziert Mazda aufgrund von Verbesserungen bei Marketingausgaben und Fixkosten ein ausgeglichenes Betriebsergebnis. Der Nettoverlust wird sich voraussichtlich auf 50,0 Milliarden Yen (406,5 Millionen Euro) belaufen. Die Absatzprognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert bei 1,3 Millionen Fahrzeugen. Mazda wird die wirtschaftliche Situation sowie die Entwicklung der Automobilnachfrage in jedem Markt, in dem Fahrzeuge der japanischen Marke ausgeliefert werden, weiterhin aufmerksam beobachten.

* inklusive Russland

** Hinweis: Die in dieser Pressemitteilung in Euro angegebenen Beträge für die ersten neun Monate des am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahres wurden mit dem Wechselkurs von 122 Yen/Euro umgerechnet. Die in der Prognose für das komplette Geschäftsjahr angegebenen Beträge wurden mit dem Wechselkurs von 123 Yen/Euro umgerechnet.

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