• Jo Stenuit, Design Direktor bei Mazda Europa, erklärt die Kodo-Designphilosophie der Marke
  • Der Mazda3 wurde bei den World Car Awards 2020 mit dem «World CarDesign of the Year Award» ausgezeichnet
  • Mazda-Designteams auf der ganzen Welt verfeinern Kodo, um zukünftige Produkte zu formen und weiterzuentwickelnWenn besonders gelungenes Produktdesign gewürdigt wird, sind die aktuellen Mazda Modelle immer vorne mit dabei. Das liegt an der einzigartigen Designphilosophie Kodo- Soul of Motion und deren Fähigkeit, den Fahrzeugen eine ganz besondere Vitalität und Ausstrahlung zu verleihen. Jüngst wurde etwa der Mazda3 als zweites Modell der Marke mit dem begehrten „World CarDesign of the Year Award“ prämiert, während der


Mazda CX-30 und der Mazda MX-30 seit kurzem zu den Gewinnern des Red Dot Designwettbewerbs 2020 zählen.

Zu den zentralen Prinzipien des Mazda Nachhaltigkeitsprogramms „Sustainable Zoom-Zoom 2030“ gehört es, den Autobesitz zu einem Vergnügen zu machen. Dafür wiederum spielt die Kodo Designphilosophie eine wesentliche Rolle. Denn mit ihrer Hilfe will das Unternehmen die Marke Mazda stetig aufwerten und die Qualität des Designs auf ein künstlerisches Niveau heben. Kodo wurde erstmals im Jahr 2010 vorgestellt. An bestimmten Grundsätzen der Formensprache hat sich seitdem nichts geändert. Gleichzeitig aber hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt. Dieser Prozess lässt sich beispielsweise am Vergleich des Mazda MX-30, des ersten Elektroautos der Marke, mit den Modellen Mazda3 und Mazda CX-30 ablesen.

Während bestimmte Design-Grundsätze für Kodo von grundlegender Bedeutung sind, spiegelt sich seine ständige Weiterentwicklung perfekt in der natürlichen Entwicklung des Stils vom Mazda3 und CX-30 zum MX-30 wider, wie Jo Stenuit, Design Direktor von Mazda Europa, erklärt: „Die ersten Elektrofahrzeuge auf dem Markt wurden mit sehr futuristischem, manchmal fremd aussehendem Design entworfen, von den Menschen entkoppelt. Ich denke, dies sollte damals den Leuten verständlich machen, dass diese frühen Elektrofahrzeuge elektrisch angetrieben werden. Inzwischen werden Elektroantriebe normaler: diese Art von futuristischem Design ist daher nicht mehr nötig».

„Beim Mazda MX-30 setzen wir das Kodo Design deshalb auf eine zweckmässigere Weise um“, so Stenuit weiter. „Wir wollen nicht allein den Elektroantrieb in den Blickpunkt rücken, sondern den Wert des gesamten Fahrzeugs. Trotz des diesmal anderen Designansatzes haben wir aber wie üblich besonderen Wert auf die Oberflächen-reflexionen gelegt. In gewisser Weise loten wir mit dem Mazda MX-30 die Grenzen von Kodo aus, was die künftige Weiterentwicklung dieser Philosophie durchaus beeinflussen könnte.“

Während der Mazda MX-30 neue Aspekte des Kodo Designs erforscht, bauen der Mazda3 und der
Mazda CX-30 auf dem erfolgreichen aktuellen Mazda Design auf. Dessen Kennzeichen ist eine minimalistische Ästhetik: Das Weglassen aller überflüssigen Elemente verleiht den Fahrzeugen eine besonders elegante Premium-Anmutung.

Geprägt wird das Mazda Design von drei Grundbestandteilen, die im Japanischen bekannt sind als Yohaku oder Ma (die Schönheit des leeren Raums), Sori (ausgewogene Kurven) und Utsuroi (das Zusammenspiel von Licht und Schatten).

Yohaku oder Ma haben wir beim Mazda CX-30 sowohl aussen als auch innen umgesetzt“, erklärt Jo Stenuit. „In dieser zweiten Kodo Phase geht es vor allem darum, mit so wenigen Elementen wie möglich emotionale Designs zu entwerfen. Im Grunde gehen wir zurück zu den Wurzeln gelungenen Automobildesigns: Wir nutzen nur die wirklich unverzichtbaren Bestandteile und verfeinern sie dann so gut wie möglich.

Das beste Bespiel für Ma beim Aussendesign des Mazda CX-30 ist die Frontpartie. Im Unterschied zu vielen anderen Marken haben wir die Gestaltung sehr einfach gehalten und auf unnötige, vermeintlich coole Merkmale verzichtet. Die wenigen Elemente der Front wie beispielsweise die Scheinwerfer kommen durch den freien Raum um sie herum umso kraftvoller zum Ausdruck.

Der erste Eindruck vom Interieur, den die Kunden beim Einsteigen haben sollen, ist ein Gefühl von Ruhe – nicht zu viel Technologie, keine überflüssigen Designmerkmale. Deshalb haben wir auch im Innenraum das Ma Konzept angewendet: Wir haben zunächst einen freien Raum entworfen, in den wir dann die Steuerungs- und Bedien-elemente so ergonomisch angeordnet haben, dass der Fahrer sich voll auf das Fahren konzentrieren kann.“

Von traditioneller japanischer Kunst und der Schönheit des Raums zwischen den Objekten inspiriert, wird die Eleganz neuer und künftiger Mazda Modelle von dynamischen Proportionen, einer klassischen Silhouette und einem künstlerischen Umgang mit dem Licht geprägt. In Hunderten von Stunden haben Designer und Handwerks-meister mit detailgenauen Zeichnungen und Tonmodellen das perfekte Gleichgewicht von Spannung, Kraft und Spiegelungen ausgearbeitet. Es findet sich in den muskulösen Schultern, den elegant geschwungenen Formen und den konkaven Oberflächen der neuesten Mazda Modelle wieder.

Diese ebenso schönen wie einfachen Formen zu entwerfen, erfordert Zeit, Disziplin und Handwerkskunst. Doch für die japanische Eleganz der neuen Mazda Designvision ist diese Art der kontrollierten Lebendigkeit unver-zichtbar,  denn sie trägt dazu bei, das Auto auf die Höhe eines «Kunstwerks» zu heben und das Nutzererlebnis dadurch zu bereichern.

„Mit jedem neuen Produkt wird sich das Kodo Design weiterentwickeln und neue Elemente werden hinzu-kommen“, so Stenuit abschliessend. „Der Mazda MX-30, der Mazda3 und der Mazda CX-30 werden das Design der Zukunft so beeinflussen wie die Konzeptfahrzeuge RX-Vision und Vision Coupe. Design ist ein kontinuierlicher Prozess: Unsere Teams in aller Welt diskutieren jeden Tag darüber und arbeiten daran, es für künftige Modelle zu verbessern und zu verfeinern».