• Europa ist mit 264’000 Einheiten die zweitgrösste Absatzregion für Mazda
  • Noch keine Prognose für das neue Geschäftsjahr möglich

 

Mazda Motor Corporation hat die Absatz- und Finanzergebnisse für das am 31. März 2020 abgeschlossene Geschäftsjahr bekanntgegeben. Im Zeitraum April 2019 bis März 2020 verkaufte der japanische Automobilhersteller weltweit rund 1.419.000 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von 9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat den Fahrzeugabsatz des Unternehmens in den meisten Regionen erheblich beeinträchtigt. In Europa (einschliesslich Russland) gelang es trotz des Ausbruchs des Coronavirus im vierten Quartal, das Niveau des vorherigen Geschäftsjahres zu halten. 264.000 verkaufte Einheiten bedeuten einen Rückgang von lediglich 2% gegenüber dem Vorjahr, der Marktanteil blieb stabil bei 1,4 %. In anderen Regionen verzeichnete Mazda größere Rückgänge: In Japan (202.000 verkaufte Fahrzeuge) und Nordamerika (397.000 Einheiten) ging der Absatz gegenüber dem Vorjahr jeweils um 6% zurück, in China sanken die Verkaufszahlen um 14 % auf 212.000 Einheiten.

„Mazda schreibt in Europa seine Erfolgsgeschichte fort, insbesondere mit den beiden neuen Modellen Mazda3 und Mazda CX-30, die bereits zur nächsten Generation von Mazda Fahrzeugen gehören", sagte Akira Marumoto, Präsident der Mazda Motor Corporation. „Trotz der aktuellen Pandemie hat Mazda Europa im abgelaufenen Fiskaljahr einen bedeutenden Beitrag zu unserem Geschäft beigesteuert. Wir bekennen uns weiter klar zum europäischen Markt und unserem Händlernetz und freuen uns auf das erste Elektrofahrzeug von Mazda, den Mazda MX-30, den wir im weiteren Jahresverlauf in Europa einführen."

Vor dem Hintergrund gestiegener Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien sowie Massnahmen zur Verbesserung von Profitabilität, Mix und Kosten erzielte die Mazda Motor Corporation im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,430 Billionen Yen (28,3 Milliarden Euro*). Daraus ergeben sich ein Betriebsgewinn von 43,6 Milliarden Yen (360 Millionen Euro) und ein Nettogewinn von 12,1 Milliarden Yen (100 Millionen Euro). Den Anteilseignern wird eine Jahresdividende von 35 Yen pro Aktie ausgezahlt.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Nachfrage, Lieferketten und Fahrzeugproduktion können aktuell nicht zuverlässig eingeschätzt werden. Mazda verzichtet daher zunächst auf eine Gewinnprognose für das neue Geschäftsjahr, das im März 2021 endet. Mazda wird das wirtschaftliche Umfeld fortlaufend beobachten, die Auswirkungen auf das Geschäft bewerten und die Finanzprognose zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.

* Hinweis: Die in dieser Pressemitteilung in Euro angegebenen Beträge für das am 31. März 2020 abgelaufene Geschäftsjahr wurden mit dem Wechselkurs von 121 Yen/Euro umgerechnet.