Mit 30% Absatzsteigerung in Europa und +11% in Österreich läuft das Mazda Geschäft weiterhin gut. Für das Gesamtjahr prognostiziert Mazda einen weltweiten Absatz von 1,3 Millionen Fahrzeugen.

In Europa hat Mazda von 1. April bis 30. September heuer 106.000 Autos verkauft, eine Steigerung um 30%. Der Marktanteil ist dabei in Europa auf 1,3% geklettert. In Österreich liegt Mazda mit Neuzulassungen von rund 4.000 Fahrzeugen um rund 11% über dem Vorjahresniveau und hält aktuell bei einem Marktanteil von 3,1%, um 0,4 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.

Mögliche Lieferschwierigkeiten bedingt durch Halbleiter-Knappheit kommentiert Heimo Egger, Geschäftsführer von Mazda Österreich folgendermaßen: „Die begrenzte Verfügbarkeit von Bauteilen verlängert die Lieferzeit von Neubestellungen auch in Österreich. Allerdings lagern bei den heimischen Mazda Händlern noch rund 1.000 Autos, also eine reichliche Modell-Auswahl ganz ohne Wartezeit.“

Weltweit hat Mazda in der ersten Hälfte des Fiskaljahres 660.000 Auto verkauft und damit heuer den Absatz um 14% gesteigert. Die größten Steigerungsraten außerhalb Europas kommen dabei mit jeweils plus 40% aus den USA und Australien. Einen positiven Trend verzeichnet Mazda in der ersten Fiskaljahreshälfte auch beim Umsatz. Er steigert sich um 34% auf 11,4 Milliarden Euro (1,495 Billionen Yen). Der Betriebsgewinn von Mazda liegt aktuell bei 303 Millionen Euro (39,7 Milliarden Yen), der Nettogewinn bei 182,4 Millionen Euro (23,9 Milliarden Yen).

Positive Prognose für das ganze Fiskaljahr, trotz Halbleiter-Knappheit.

Wegen knapper Halbleiterbauteile muss auch Mazda seine Produktion in nächster Zeit anpassen. Trotzdem prognostiziert Mazda, im ganzen Fiskaljahr mehr Autos abzusetzen – insgesamt 1,311 Millionen Autos, ein Plus von 2% gegenüber dem Jahr zuvor. Damit bleibt Mazda auf Kurs auch die geplanten Finanzkennzahlen zu liefern, konkret einen Umsatz von 24,4 Milliarden Euro (3,2 Billionen Yen), ein Betriebsergebnis von 496,1 Millionen Euro (65 Milliarden Yen) und einen Nettogewinn von 312,9 Millionen Euro (41 Milliarden Yen).

Wechselkurs: 1 Euro = 131 Yen